Athen oder München: Welches Klima?
Athen (Griechenland) hat den Klimatyp „Mediterranes Klima mit heißem Sommer“, während München (Deutschland) den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Athen und München gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Athen ist im Jahresmittel um 8,6 °C wärmer als München: 17,5 °C gegenüber 8,9 °C.
In München fällt mehr Niederschlag als in Athen: 940 mm pro Jahr gegenüber 364 mm.
Athen verzeichnet im Mittel 10,4 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 8,1 Stunden in München.
München hat sich zwischen 1940 und 2025 um +2,4 °C erwärmt, Athen dagegen um +1,6 °C. München erwärmt sich damit schneller als Athen. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Athen verzeichnet im Mittel 85 heiße Tage (≥ 30 °C) und 3 Frosttage pro Jahr; München verzeichnet 5 und 90.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Athen | München | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 17,5 °C | 8,9 °C | -8,6 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 22,1 °C | 13,0 °C | -9,1 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 13,2 °C | 5,1 °C | -8,1 °C |
| Jahresniederschlag | 364 mm | 940 mm | +576 mm |
| Sonnenschein / Tag | 10,4 Std. | 8,1 Std. | -2,3 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 85 T/Jahr | 5 T/Jahr | -80 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 3 T/Jahr | 90 T/Jahr | +87 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 59 T/Jahr | 155 T/Jahr | +96 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 64 % | 77 % | +13 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 15,4 km/h | 14,9 km/h | vernachlässigbar |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.