Bangkok oder München: Welches Klima?
Bangkok (Thailand) hat den Klimatyp „Tropisches Savannenklima“, während München (Deutschland) den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Bangkok und München gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Bangkok ist im Jahresmittel um 19,3 °C wärmer als München: 28,2 °C gegenüber 8,9 °C.
In Bangkok fällt mehr Niederschlag als in München: 1.229 mm pro Jahr gegenüber 940 mm.
Bangkok verzeichnet im Mittel 10,0 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 8,1 Stunden in München.
München hat sich zwischen 1940 und 2025 um +2,4 °C erwärmt, Bangkok dagegen um +2,1 °C. München erwärmt sich damit schneller als Bangkok. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Bangkok verzeichnet im Mittel 325 heiße Tage (≥ 30 °C) und 0 Frosttage pro Jahr; München verzeichnet 5 und 90.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Bangkok | München | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 28,2 °C | 8,9 °C | -19,3 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 32,5 °C | 13,0 °C | -19,5 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 24,9 °C | 5,1 °C | -19,8 °C |
| Jahresniederschlag | 1.229 mm | 940 mm | -289 mm |
| Sonnenschein / Tag | 10,0 Std. | 8,1 Std. | -1,9 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 325 T/Jahr | 5 T/Jahr | -320 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 0 T/Jahr | 90 T/Jahr | +90 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 175 T/Jahr | 155 T/Jahr | -20 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 74 % | 77 % | +3 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 14,0 km/h | 14,9 km/h | vernachlässigbar |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.