Barcelona oder Wien: Welches Klima?
Barcelona (Spanien) hat den Klimatyp „Feuchtes Subtropenklima“, während Wien (Österreich) den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Barcelona und Wien gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Barcelona ist im Jahresmittel um 5,1 °C wärmer als Wien: 15,0 °C gegenüber 9,9 °C.
Barcelona und Wien erhalten vergleichbare Jahresniederschläge, in der Größenordnung von 619 mm.
Barcelona verzeichnet im Mittel 10,2 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 8,3 Stunden in Wien.
Wien hat sich zwischen 1940 und 2025 um +2,4 °C erwärmt, Barcelona dagegen um +2,0 °C. Wien erwärmt sich damit schneller als Barcelona. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Barcelona verzeichnet im Mittel 3 heiße Tage (≥ 30 °C) und 2 Frosttage pro Jahr; Wien verzeichnet 12 und 83.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Barcelona | Wien | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 15,0 °C | 9,9 °C | -5,1 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 18,5 °C | 14,0 °C | -4,5 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 12,0 °C | 6,1 °C | -5,9 °C |
| Jahresniederschlag | 619 mm | 639 mm | vernachlässigbar |
| Sonnenschein / Tag | 10,2 Std. | 8,3 Std. | -1,9 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 3 T/Jahr | 12 T/Jahr | +9 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 2 T/Jahr | 83 T/Jahr | +81 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 95 T/Jahr | 118 T/Jahr | +23 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 78 % | 74 % | -4 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 15,5 km/h | 18,3 km/h | vernachlässigbar |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.