Berlin oder Mexiko-Stadt: Welches Klima?
Berlin (Deutschland) hat den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“, während Mexiko-Stadt (Mexiko) den Klimatyp „Gemäßigtes Seeklima“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Berlin und Mexiko-Stadt gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Mexiko-Stadt ist im Jahresmittel um 4,7 °C wärmer als Berlin: 13,9 °C gegenüber 9,2 °C.
In Mexiko-Stadt fällt mehr Niederschlag als in Berlin: 909 mm pro Jahr gegenüber 606 mm.
Mexiko-Stadt verzeichnet im Mittel 10,5 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 7,5 Stunden in Berlin.
Mexiko-Stadt hat sich zwischen 1940 und 2025 um +3,0 °C erwärmt, Berlin dagegen um +2,4 °C. Mexiko-Stadt erwärmt sich damit schneller als Berlin. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Berlin verzeichnet im Mittel 6 heiße Tage (≥ 30 °C) und 75 Frosttage pro Jahr; Mexiko-Stadt verzeichnet 1 und 2.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Berlin | Mexiko-Stadt | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 9,2 °C | 13,9 °C | +4,7 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 12,7 °C | 20,9 °C | +8,2 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 5,8 °C | 8,0 °C | +2,2 °C |
| Jahresniederschlag | 606 mm | 909 mm | +303 mm |
| Sonnenschein / Tag | 7,5 Std. | 10,5 Std. | +3,0 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 6 T/Jahr | 1 T/Jahr | -5 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 75 T/Jahr | 2 T/Jahr | -73 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 127 T/Jahr | 139 T/Jahr | +12 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 77 % | 67 % | -10 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 17,7 km/h | 12,1 km/h | -5,6 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.