Budapest oder Genf: Welches Klima?
Budapest (Ungarn) hat den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“, während Genf (Schweiz) den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Budapest und Genf gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Budapest ist im Jahresmittel um 1,8 °C wärmer als Genf: 10,4 °C gegenüber 8,6 °C.
In Genf fällt mehr Niederschlag als in Budapest: 1.405 mm pro Jahr gegenüber 602 mm.
Genf verzeichnet im Mittel 8,9 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 8,6 Stunden in Budapest.
Genf hat sich zwischen 1940 und 2025 um +3,0 °C erwärmt, Budapest dagegen um +1,8 °C. Genf erwärmt sich damit schneller als Budapest. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Budapest verzeichnet im Mittel 16 heiße Tage (≥ 30 °C) und 85 Frosttage pro Jahr; Genf verzeichnet 2 und 100.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Budapest | Genf | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 10,4 °C | 8,6 °C | -1,8 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 14,7 °C | 12,9 °C | -1,8 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 6,3 °C | 4,5 °C | -1,8 °C |
| Jahresniederschlag | 602 mm | 1.405 mm | +803 mm |
| Sonnenschein / Tag | 8,6 Std. | 8,9 Std. | +0,3 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 16 T/Jahr | 2 T/Jahr | -14 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 85 T/Jahr | 100 T/Jahr | +15 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 108 T/Jahr | 161 T/Jahr | +53 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 74 % | 78 % | +4 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 15,1 km/h | 9,6 km/h | -5,5 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.