Budapest oder Neapel: Welches Klima?
Budapest (Ungarn) hat den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“, während Neapel (Italien) den Klimatyp „Mediterranes Klima mit heißem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Budapest und Neapel gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Neapel ist im Jahresmittel um 6,5 °C wärmer als Budapest: 16,9 °C gegenüber 10,4 °C.
In Neapel fällt mehr Niederschlag als in Budapest: 1.099 mm pro Jahr gegenüber 602 mm.
Neapel verzeichnet im Mittel 10,2 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 8,6 Stunden in Budapest.
Budapest hat sich zwischen 1940 und 2025 um +1,8 °C erwärmt, Neapel dagegen um +1,4 °C. Budapest erwärmt sich damit schneller als Neapel. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Budapest verzeichnet im Mittel 16 heiße Tage (≥ 30 °C) und 85 Frosttage pro Jahr; Neapel verzeichnet 0 und 0.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Budapest | Neapel | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 10,4 °C | 16,9 °C | +6,5 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 14,7 °C | 18,2 °C | +3,5 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 6,3 °C | 15,6 °C | +9,3 °C |
| Jahresniederschlag | 602 mm | 1.099 mm | +497 mm |
| Sonnenschein / Tag | 8,6 Std. | 10,2 Std. | +1,6 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 16 T/Jahr | 0 T/Jahr | -16 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 85 T/Jahr | 0 T/Jahr | -85 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 108 T/Jahr | 108 T/Jahr | vernachlässigbar |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 74 % | 76 % | vernachlässigbar |
| Mittlerer Spitzenwind | 15,1 km/h | 21,5 km/h | +6,4 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.