Budapest oder Singapur: Welches Klima?
Budapest (Ungarn) hat den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“, während Singapur (Singapur) den Klimatyp „Tropisches Regenwaldklima“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Budapest und Singapur gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Singapur ist im Jahresmittel um 16,5 °C wärmer als Budapest: 26,9 °C gegenüber 10,4 °C.
In Singapur fällt mehr Niederschlag als in Budapest: 2.098 mm pro Jahr gegenüber 602 mm.
Singapur verzeichnet im Mittel 10,4 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 8,6 Stunden in Budapest.
Budapest hat sich zwischen 1940 und 2025 um +1,8 °C erwärmt, Singapur dagegen um +0,9 °C. Budapest erwärmt sich damit schneller als Singapur. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Budapest verzeichnet im Mittel 16 heiße Tage (≥ 30 °C) und 85 Frosttage pro Jahr; Singapur verzeichnet 1 und 0.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Budapest | Singapur | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 10,4 °C | 26,9 °C | +16,5 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 14,7 °C | 27,9 °C | +13,2 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 6,3 °C | 25,9 °C | +19,6 °C |
| Jahresniederschlag | 602 mm | 2.098 mm | +1.496 mm |
| Sonnenschein / Tag | 8,6 Std. | 10,4 Std. | +1,8 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 16 T/Jahr | 1 T/Jahr | -15 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 85 T/Jahr | 0 T/Jahr | -85 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 108 T/Jahr | 274 T/Jahr | +166 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 74 % | 82 % | +8 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 15,1 km/h | 19,0 km/h | +3,9 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.