Budapest oder Sydney: Welches Klima?
Budapest (Ungarn) hat den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“, während Sydney (Australien) den Klimatyp „Gemäßigtes Seeklima“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Budapest und Sydney gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Sydney ist im Jahresmittel um 7,3 °C wärmer als Budapest: 17,7 °C gegenüber 10,4 °C.
In Sydney fällt mehr Niederschlag als in Budapest: 892 mm pro Jahr gegenüber 602 mm.
Sydney verzeichnet im Mittel 10,2 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 8,6 Stunden in Budapest.
Budapest hat sich zwischen 1940 und 2025 um +1,8 °C erwärmt, Sydney dagegen um +1,2 °C. Budapest erwärmt sich damit schneller als Sydney. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Budapest verzeichnet im Mittel 16 heiße Tage (≥ 30 °C) und 85 Frosttage pro Jahr; Sydney verzeichnet 2 und 0.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Budapest | Sydney | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 10,4 °C | 17,7 °C | +7,3 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 14,7 °C | 20,1 °C | +5,4 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 6,3 °C | 15,5 °C | +9,2 °C |
| Jahresniederschlag | 602 mm | 892 mm | +290 mm |
| Sonnenschein / Tag | 8,6 Std. | 10,2 Std. | +1,6 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 16 T/Jahr | 2 T/Jahr | -14 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 85 T/Jahr | 0 T/Jahr | -85 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 108 T/Jahr | 116 T/Jahr | +8 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 74 % | 72 % | vernachlässigbar |
| Mittlerer Spitzenwind | 15,1 km/h | 25,9 km/h | +10,8 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.