Buenos Aires oder Genf: Welches Klima?
Buenos Aires (Argentinien) hat den Klimatyp „Feuchtes Subtropenklima“, während Genf (Schweiz) den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Buenos Aires und Genf gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Buenos Aires ist im Jahresmittel um 8,6 °C wärmer als Genf: 17,2 °C gegenüber 8,6 °C.
In Genf fällt mehr Niederschlag als in Buenos Aires: 1.405 mm pro Jahr gegenüber 992 mm.
Buenos Aires verzeichnet im Mittel 9,6 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 8,9 Stunden in Genf.
Genf hat sich zwischen 1940 und 2025 um +3,0 °C erwärmt, Buenos Aires dagegen um +0,6 °C. Genf erwärmt sich damit schneller als Buenos Aires. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Buenos Aires verzeichnet im Mittel 11 heiße Tage (≥ 30 °C) und 0 Frosttage pro Jahr; Genf verzeichnet 2 und 100.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Buenos Aires | Genf | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 17,2 °C | 8,6 °C | -8,6 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 20,4 °C | 12,9 °C | -7,5 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 14,2 °C | 4,5 °C | -9,7 °C |
| Jahresniederschlag | 992 mm | 1.405 mm | +413 mm |
| Sonnenschein / Tag | 9,6 Std. | 8,9 Std. | -0,7 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 11 T/Jahr | 2 T/Jahr | -9 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 0 T/Jahr | 100 T/Jahr | +100 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 93 T/Jahr | 161 T/Jahr | +68 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 75 % | 78 % | +3 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 22,6 km/h | 9,6 km/h | -13,0 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.