Buenos Aires oder Rio de Janeiro: Welches Klima?
Buenos Aires (Argentinien) hat den Klimatyp „Feuchtes Subtropenklima“, während Rio de Janeiro (Brasilien) den Klimatyp „Tropisches Monsunklima“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Buenos Aires und Rio de Janeiro gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Rio de Janeiro ist im Jahresmittel um 6,2 °C wärmer als Buenos Aires: 23,4 °C gegenüber 17,2 °C.
In Rio de Janeiro fällt mehr Niederschlag als in Buenos Aires: 1.270 mm pro Jahr gegenüber 992 mm.
Rio de Janeiro hat sich zwischen 1940 und 2025 um +1,5 °C erwärmt, Buenos Aires dagegen um +0,6 °C. Rio de Janeiro erwärmt sich damit schneller als Buenos Aires. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Buenos Aires verzeichnet im Mittel 11 heiße Tage (≥ 30 °C) und 0 Frosttage pro Jahr; Rio de Janeiro verzeichnet 57 und 0.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Buenos Aires | Rio de Janeiro | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 17,2 °C | 23,4 °C | +6,2 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 20,4 °C | 26,5 °C | +6,1 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 14,2 °C | 20,9 °C | +6,7 °C |
| Jahresniederschlag | 992 mm | 1.270 mm | +278 mm |
| Sonnenschein / Tag | 9,6 Std. | 9,6 Std. | vernachlässigbar |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 11 T/Jahr | 57 T/Jahr | +46 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 0 T/Jahr | 0 T/Jahr | vernachlässigbar |
| Regentage (≥ 1 mm) | 93 T/Jahr | 157 T/Jahr | +64 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 75 % | 81 % | +6 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 22,6 km/h | 16,9 km/h | -5,7 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.