Dublin oder Toronto: Welches Klima?
Dublin (Irland) hat den Klimatyp „Gemäßigtes Seeklima“, während Toronto (Kanada) den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Dublin und Toronto gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Dublin ist im Jahresmittel um 1,5 °C wärmer als Toronto: 9,5 °C gegenüber 8,0 °C.
Dublin und Toronto erhalten vergleichbare Jahresniederschläge, in der Größenordnung von 829 mm.
Toronto verzeichnet im Mittel 8,7 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 7,8 Stunden in Dublin.
Toronto hat sich zwischen 1940 und 2025 um +1,5 °C erwärmt, Dublin dagegen um +0,8 °C. Toronto erwärmt sich damit schneller als Dublin. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Dublin verzeichnet im Mittel 0 heiße Tage (≥ 30 °C) und 17 Frosttage pro Jahr; Toronto verzeichnet 10 und 131.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Dublin | Toronto | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 9,5 °C | 8,0 °C | -1,5 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 12,1 °C | 12,4 °C | vernachlässigbar |
| Mittleres Tagesminimum | 7,0 °C | 3,6 °C | -3,4 °C |
| Jahresniederschlag | 829 mm | 798 mm | vernachlässigbar |
| Sonnenschein / Tag | 7,8 Std. | 8,7 Std. | +0,9 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 0 T/Jahr | 10 T/Jahr | +10 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 17 T/Jahr | 131 T/Jahr | +114 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 159 T/Jahr | 118 T/Jahr | -41 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 83 % | 72 % | -11 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 22,5 km/h | 19,9 km/h | vernachlässigbar |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.