Genf oder Montreal: Welches Klima?
Genf (Schweiz) hat den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“, während Montreal (Kanada) den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Genf und Montreal gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Genf ist im Jahresmittel um 1,9 °C wärmer als Montreal: 8,6 °C gegenüber 6,7 °C.
In Genf fällt mehr Niederschlag als in Montreal: 1.405 mm pro Jahr gegenüber 1.081 mm.
Genf verzeichnet im Mittel 8,9 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 8,5 Stunden in Montreal.
Genf hat sich zwischen 1940 und 2025 um +3,0 °C erwärmt, Montreal dagegen um +1,7 °C. Genf erwärmt sich damit schneller als Montreal. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Genf verzeichnet im Mittel 2 heiße Tage (≥ 30 °C) und 100 Frosttage pro Jahr; Montreal verzeichnet 9 und 146.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Genf | Montreal | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 8,6 °C | 6,7 °C | -1,9 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 12,9 °C | 11,2 °C | -1,7 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 4,5 °C | 2,1 °C | -2,4 °C |
| Jahresniederschlag | 1.405 mm | 1.081 mm | -324 mm |
| Sonnenschein / Tag | 8,9 Std. | 8,5 Std. | -0,4 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 2 T/Jahr | 9 T/Jahr | +7 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 100 T/Jahr | 146 T/Jahr | +46 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 161 T/Jahr | 138 T/Jahr | -23 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 78 % | 72 % | -6 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 9,6 km/h | 18,7 km/h | +9,1 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.