Genf oder Porto: Welches Klima?
Genf (Schweiz) hat den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“, während Porto (Portugal) den Klimatyp „Mediterranes Klima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Genf und Porto gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Porto ist im Jahresmittel um 6,2 °C wärmer als Genf: 14,8 °C gegenüber 8,6 °C.
In Genf fällt mehr Niederschlag als in Porto: 1.405 mm pro Jahr gegenüber 1.278 mm.
Porto verzeichnet im Mittel 10,0 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 8,9 Stunden in Genf.
Genf hat sich zwischen 1940 und 2025 um +3,0 °C erwärmt, Porto dagegen um +1,3 °C. Genf erwärmt sich damit schneller als Porto. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Genf verzeichnet im Mittel 2 heiße Tage (≥ 30 °C) und 100 Frosttage pro Jahr; Porto verzeichnet 11 und 1.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Genf | Porto | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 8,6 °C | 14,8 °C | +6,2 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 12,9 °C | 18,5 °C | +5,6 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 4,5 °C | 11,5 °C | +7,0 °C |
| Jahresniederschlag | 1.405 mm | 1.278 mm | -127 mm |
| Sonnenschein / Tag | 8,9 Std. | 10,0 Std. | +1,1 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 2 T/Jahr | 11 T/Jahr | +9 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 100 T/Jahr | 1 T/Jahr | -99 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 161 T/Jahr | 120 T/Jahr | -41 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 78 % | 79 % | vernachlässigbar |
| Mittlerer Spitzenwind | 9,6 km/h | 17,4 km/h | +7,8 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.