Genf oder Rom: Welches Klima?
Genf (Schweiz) hat den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“, während Rom (Italien) den Klimatyp „Mediterranes Klima mit heißem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Genf und Rom gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Rom ist im Jahresmittel um 6,6 °C wärmer als Genf: 15,2 °C gegenüber 8,6 °C.
In Genf fällt mehr Niederschlag als in Rom: 1.405 mm pro Jahr gegenüber 860 mm.
Rom verzeichnet im Mittel 10,0 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 8,9 Stunden in Genf.
Genf hat sich zwischen 1940 und 2025 um +3,0 °C erwärmt, Rom dagegen um +2,0 °C. Genf erwärmt sich damit schneller als Rom. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Genf verzeichnet im Mittel 2 heiße Tage (≥ 30 °C) und 100 Frosttage pro Jahr; Rom verzeichnet 43 und 17.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Genf | Rom | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 8,6 °C | 15,2 °C | +6,6 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 12,9 °C | 20,1 °C | +7,2 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 4,5 °C | 10,7 °C | +6,2 °C |
| Jahresniederschlag | 1.405 mm | 860 mm | -545 mm |
| Sonnenschein / Tag | 8,9 Std. | 10,0 Std. | +1,1 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 2 T/Jahr | 43 T/Jahr | +41 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 100 T/Jahr | 17 T/Jahr | -83 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 161 T/Jahr | 107 T/Jahr | -54 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 78 % | 74 % | -4 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 9,6 km/h | 13,8 km/h | +4,2 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.