Hamburg oder Kapstadt: Welches Klima?
Hamburg (Deutschland) hat den Klimatyp „Gemäßigtes Seeklima“, während Kapstadt (Südafrika) den Klimatyp „Mediterranes Klima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Hamburg und Kapstadt gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Kapstadt ist im Jahresmittel um 7,3 °C wärmer als Hamburg: 16,3 °C gegenüber 9,0 °C.
In Hamburg fällt mehr Niederschlag als in Kapstadt: 733 mm pro Jahr gegenüber 539 mm.
Kapstadt verzeichnet im Mittel 10,9 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 7,2 Stunden in Hamburg.
Hamburg hat sich zwischen 1940 und 2025 um +2,2 °C erwärmt, Kapstadt dagegen um +0,8 °C. Hamburg erwärmt sich damit schneller als Kapstadt. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Hamburg verzeichnet im Mittel 3 heiße Tage (≥ 30 °C) und 67 Frosttage pro Jahr; Kapstadt verzeichnet 0 und 0.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Hamburg | Kapstadt | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 9,0 °C | 16,3 °C | +7,3 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 12,4 °C | 18,7 °C | +6,3 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 5,8 °C | 14,4 °C | +8,6 °C |
| Jahresniederschlag | 733 mm | 539 mm | -194 mm |
| Sonnenschein / Tag | 7,2 Std. | 10,9 Std. | +3,7 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 3 T/Jahr | 0 T/Jahr | vernachlässigbar |
| Frosttage (< 0 °C) | 67 T/Jahr | 0 T/Jahr | -67 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 144 T/Jahr | 77 T/Jahr | -67 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 80 % | 78 % | vernachlässigbar |
| Mittlerer Spitzenwind | 18,6 km/h | 26,3 km/h | +7,7 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.