Hamburg oder Mexiko-Stadt: Welches Klima?
Hamburg (Deutschland) hat den Klimatyp „Gemäßigtes Seeklima“, während Mexiko-Stadt (Mexiko) den Klimatyp „Gemäßigtes Seeklima“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Hamburg und Mexiko-Stadt gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Mexiko-Stadt ist im Jahresmittel um 4,9 °C wärmer als Hamburg: 13,9 °C gegenüber 9,0 °C.
In Mexiko-Stadt fällt mehr Niederschlag als in Hamburg: 909 mm pro Jahr gegenüber 733 mm.
Mexiko-Stadt verzeichnet im Mittel 10,5 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 7,2 Stunden in Hamburg.
Mexiko-Stadt hat sich zwischen 1940 und 2025 um +3,0 °C erwärmt, Hamburg dagegen um +2,2 °C. Mexiko-Stadt erwärmt sich damit schneller als Hamburg. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Hamburg verzeichnet im Mittel 3 heiße Tage (≥ 30 °C) und 67 Frosttage pro Jahr; Mexiko-Stadt verzeichnet 1 und 2.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Hamburg | Mexiko-Stadt | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 9,0 °C | 13,9 °C | +4,9 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 12,4 °C | 20,9 °C | +8,5 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 5,8 °C | 8,0 °C | +2,2 °C |
| Jahresniederschlag | 733 mm | 909 mm | +176 mm |
| Sonnenschein / Tag | 7,2 Std. | 10,5 Std. | +3,3 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 3 T/Jahr | 1 T/Jahr | vernachlässigbar |
| Frosttage (< 0 °C) | 67 T/Jahr | 2 T/Jahr | -65 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 144 T/Jahr | 139 T/Jahr | -5 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 80 % | 67 % | -13 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 18,6 km/h | 12,1 km/h | -6,5 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.