Kopenhagen oder München: Welches Klima?
Kopenhagen (Dänemark) hat den Klimatyp „Gemäßigtes Seeklima“, während München (Deutschland) den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Kopenhagen und München gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
München ist im Jahresmittel um 0,7 °C wärmer als Kopenhagen: 8,9 °C gegenüber 8,2 °C.
In München fällt mehr Niederschlag als in Kopenhagen: 940 mm pro Jahr gegenüber 652 mm.
München verzeichnet im Mittel 8,1 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 7,5 Stunden in Kopenhagen.
Kopenhagen und München erwärmen sich gleich schnell: jeweils rund +2,2 °C zwischen 1940 und 2025.
Kopenhagen verzeichnet im Mittel 0 heiße Tage (≥ 30 °C) und 79 Frosttage pro Jahr; München verzeichnet 5 und 90.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Kopenhagen | München | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 8,2 °C | 8,9 °C | +0,7 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 11,0 °C | 13,0 °C | +2,0 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 5,2 °C | 5,1 °C | vernachlässigbar |
| Jahresniederschlag | 652 mm | 940 mm | +288 mm |
| Sonnenschein / Tag | 7,5 Std. | 8,1 Std. | +0,6 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 0 T/Jahr | 5 T/Jahr | +5 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 79 T/Jahr | 90 T/Jahr | +11 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 131 T/Jahr | 155 T/Jahr | +24 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 81 % | 77 % | -4 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 22,7 km/h | 14,9 km/h | -7,8 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.