Kopenhagen oder Porto: Welches Klima?
Kopenhagen (Dänemark) hat den Klimatyp „Gemäßigtes Seeklima“, während Porto (Portugal) den Klimatyp „Mediterranes Klima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Kopenhagen und Porto gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Porto ist im Jahresmittel um 6,6 °C wärmer als Kopenhagen: 14,8 °C gegenüber 8,2 °C.
In Porto fällt mehr Niederschlag als in Kopenhagen: 1.278 mm pro Jahr gegenüber 652 mm.
Porto verzeichnet im Mittel 10,0 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 7,5 Stunden in Kopenhagen.
Kopenhagen hat sich zwischen 1940 und 2025 um +2,2 °C erwärmt, Porto dagegen um +1,3 °C. Kopenhagen erwärmt sich damit schneller als Porto. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Kopenhagen verzeichnet im Mittel 0 heiße Tage (≥ 30 °C) und 79 Frosttage pro Jahr; Porto verzeichnet 11 und 1.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Kopenhagen | Porto | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 8,2 °C | 14,8 °C | +6,6 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 11,0 °C | 18,5 °C | +7,5 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 5,2 °C | 11,5 °C | +6,3 °C |
| Jahresniederschlag | 652 mm | 1.278 mm | +626 mm |
| Sonnenschein / Tag | 7,5 Std. | 10,0 Std. | +2,5 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 0 T/Jahr | 11 T/Jahr | +11 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 79 T/Jahr | 1 T/Jahr | -78 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 131 T/Jahr | 120 T/Jahr | -11 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 81 % | 79 % | vernachlässigbar |
| Mittlerer Spitzenwind | 22,7 km/h | 17,4 km/h | -5,3 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.