Lyon oder Tokio: Welches Klima?
Lyon (Frankreich) hat den Klimatyp „Gemäßigtes Seeklima“, während Tokio (Japan) den Klimatyp „Feuchtes Subtropenklima“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Lyon und Tokio gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Tokio ist im Jahresmittel um 4,0 °C wärmer als Lyon: 15,3 °C gegenüber 11,3 °C.
In Tokio fällt mehr Niederschlag als in Lyon: 1.376 mm pro Jahr gegenüber 961 mm.
Lyon verzeichnet im Mittel 8,8 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 8,2 Stunden in Tokio.
Lyon hat sich zwischen 1940 und 2025 um +2,5 °C erwärmt, Tokio dagegen um +2,2 °C. Lyon erwärmt sich damit schneller als Tokio. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Lyon verzeichnet im Mittel 14 heiße Tage (≥ 30 °C) und 54 Frosttage pro Jahr; Tokio verzeichnet 36 und 34.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Lyon | Tokio | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 11,3 °C | 15,3 °C | +4,0 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 15,6 °C | 19,1 °C | +3,5 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 7,3 °C | 12,0 °C | +4,7 °C |
| Jahresniederschlag | 961 mm | 1.376 mm | +415 mm |
| Sonnenschein / Tag | 8,8 Std. | 8,2 Std. | -0,6 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 14 T/Jahr | 36 T/Jahr | +22 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 54 T/Jahr | 34 T/Jahr | -20 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 141 T/Jahr | 134 T/Jahr | -7 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 75 % | 74 % | vernachlässigbar |
| Mittlerer Spitzenwind | 14,9 km/h | 19,9 km/h | +5,0 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.