Mailand oder München: Welches Klima?
Mailand (Italien) hat den Klimatyp „Feuchtes Subtropenklima“, während München (Deutschland) den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Mailand und München gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Mailand ist im Jahresmittel um 4,3 °C wärmer als München: 13,2 °C gegenüber 8,9 °C.
In Mailand fällt mehr Niederschlag als in München: 1.146 mm pro Jahr gegenüber 940 mm.
Mailand verzeichnet im Mittel 9,3 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 8,1 Stunden in München.
Mailand hat sich zwischen 1940 und 2025 um +3,2 °C erwärmt, München dagegen um +2,4 °C. Mailand erwärmt sich damit schneller als München. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Mailand verzeichnet im Mittel 28 heiße Tage (≥ 30 °C) und 46 Frosttage pro Jahr; München verzeichnet 5 und 90.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Mailand | München | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 13,2 °C | 8,9 °C | -4,3 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 17,6 °C | 13,0 °C | -4,6 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 9,3 °C | 5,1 °C | -4,2 °C |
| Jahresniederschlag | 1.146 mm | 940 mm | -206 mm |
| Sonnenschein / Tag | 9,3 Std. | 8,1 Std. | -1,2 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 28 T/Jahr | 5 T/Jahr | -23 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 46 T/Jahr | 90 T/Jahr | +44 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 115 T/Jahr | 155 T/Jahr | +40 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 73 % | 77 % | +4 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 9,9 km/h | 14,9 km/h | +5,0 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.