Mailand oder Neapel: Welches Klima?
Mailand (Italien) hat den Klimatyp „Feuchtes Subtropenklima“, während Neapel (Italien) den Klimatyp „Mediterranes Klima mit heißem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Mailand und Neapel gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Neapel ist im Jahresmittel um 3,7 °C wärmer als Mailand: 16,9 °C gegenüber 13,2 °C.
Mailand und Neapel erhalten vergleichbare Jahresniederschläge, in der Größenordnung von 1.146 mm.
Neapel verzeichnet im Mittel 10,2 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 9,3 Stunden in Mailand.
Mailand hat sich zwischen 1940 und 2025 um +3,2 °C erwärmt, Neapel dagegen um +1,4 °C. Mailand erwärmt sich damit schneller als Neapel. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Mailand verzeichnet im Mittel 28 heiße Tage (≥ 30 °C) und 46 Frosttage pro Jahr; Neapel verzeichnet 0 und 0.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Mailand | Neapel | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 13,2 °C | 16,9 °C | +3,7 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 17,6 °C | 18,2 °C | +0,6 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 9,3 °C | 15,6 °C | +6,3 °C |
| Jahresniederschlag | 1.146 mm | 1.099 mm | vernachlässigbar |
| Sonnenschein / Tag | 9,3 Std. | 10,2 Std. | +0,9 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 28 T/Jahr | 0 T/Jahr | -28 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 46 T/Jahr | 0 T/Jahr | -46 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 115 T/Jahr | 108 T/Jahr | -7 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 73 % | 76 % | +3 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 9,9 km/h | 21,5 km/h | +11,6 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.