Mailand oder Stockholm: Welches Klima?
Mailand (Italien) hat den Klimatyp „Feuchtes Subtropenklima“, während Stockholm (Schweden) den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Mailand und Stockholm gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Mailand ist im Jahresmittel um 6,8 °C wärmer als Stockholm: 13,2 °C gegenüber 6,4 °C.
In Mailand fällt mehr Niederschlag als in Stockholm: 1.146 mm pro Jahr gegenüber 562 mm.
Mailand verzeichnet im Mittel 9,3 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 7,8 Stunden in Stockholm.
Mailand hat sich zwischen 1940 und 2025 um +3,2 °C erwärmt, Stockholm dagegen um +1,9 °C. Mailand erwärmt sich damit schneller als Stockholm. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Mailand verzeichnet im Mittel 28 heiße Tage (≥ 30 °C) und 46 Frosttage pro Jahr; Stockholm verzeichnet 0 und 118.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Mailand | Stockholm | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 13,2 °C | 6,4 °C | -6,8 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 17,6 °C | 9,3 °C | -8,3 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 9,3 °C | 3,5 °C | -5,8 °C |
| Jahresniederschlag | 1.146 mm | 562 mm | -584 mm |
| Sonnenschein / Tag | 9,3 Std. | 7,8 Std. | -1,5 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 28 T/Jahr | 0 T/Jahr | -28 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 46 T/Jahr | 118 T/Jahr | +72 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 115 T/Jahr | 117 T/Jahr | vernachlässigbar |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 73 % | 80 % | +7 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 9,9 km/h | 18,2 km/h | +8,3 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.