Málaga oder Sydney: Welches Klima?
Málaga (Spanien) hat den Klimatyp „Mediterranes Klima mit heißem Sommer“, während Sydney (Australien) den Klimatyp „Gemäßigtes Seeklima“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Málaga und Sydney gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Sydney ist im Jahresmittel um 1,2 °C wärmer als Málaga: 17,7 °C gegenüber 16,5 °C.
In Sydney fällt mehr Niederschlag als in Málaga: 892 mm pro Jahr gegenüber 474 mm.
Málaga verzeichnet im Mittel 10,8 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 10,2 Stunden in Sydney.
Málaga hat sich zwischen 1940 und 2025 um +1,8 °C erwärmt, Sydney dagegen um +1,2 °C. Málaga erwärmt sich damit schneller als Sydney. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Málaga verzeichnet im Mittel 16 heiße Tage (≥ 30 °C) und 0 Frosttage pro Jahr; Sydney verzeichnet 2 und 0.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Málaga | Sydney | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 16,5 °C | 17,7 °C | +1,2 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 20,3 °C | 20,1 °C | vernachlässigbar |
| Mittleres Tagesminimum | 12,8 °C | 15,5 °C | +2,7 °C |
| Jahresniederschlag | 474 mm | 892 mm | +418 mm |
| Sonnenschein / Tag | 10,8 Std. | 10,2 Std. | -0,6 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 16 T/Jahr | 2 T/Jahr | -14 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 0 T/Jahr | 0 T/Jahr | vernachlässigbar |
| Regentage (≥ 1 mm) | 66 T/Jahr | 116 T/Jahr | +50 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 71 % | 72 % | vernachlässigbar |
| Mittlerer Spitzenwind | 13,3 km/h | 25,9 km/h | +12,6 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.