Málaga oder Wien: Welches Klima?
Málaga (Spanien) hat den Klimatyp „Mediterranes Klima mit heißem Sommer“, während Wien (Österreich) den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Málaga und Wien gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Málaga ist im Jahresmittel um 6,6 °C wärmer als Wien: 16,5 °C gegenüber 9,9 °C.
In Wien fällt mehr Niederschlag als in Málaga: 639 mm pro Jahr gegenüber 474 mm.
Málaga verzeichnet im Mittel 10,8 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 8,3 Stunden in Wien.
Wien hat sich zwischen 1940 und 2025 um +2,4 °C erwärmt, Málaga dagegen um +1,8 °C. Wien erwärmt sich damit schneller als Málaga. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Málaga verzeichnet im Mittel 16 heiße Tage (≥ 30 °C) und 0 Frosttage pro Jahr; Wien verzeichnet 12 und 83.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Málaga | Wien | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 16,5 °C | 9,9 °C | -6,6 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 20,3 °C | 14,0 °C | -6,3 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 12,8 °C | 6,1 °C | -6,7 °C |
| Jahresniederschlag | 474 mm | 639 mm | +165 mm |
| Sonnenschein / Tag | 10,8 Std. | 8,3 Std. | -2,5 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 16 T/Jahr | 12 T/Jahr | vernachlässigbar |
| Frosttage (< 0 °C) | 0 T/Jahr | 83 T/Jahr | +83 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 66 T/Jahr | 118 T/Jahr | +52 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 71 % | 74 % | +3 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 13,3 km/h | 18,3 km/h | +5,0 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.