Marrakesch oder Miami: Welches Klima?
Marrakesch (Marokko) hat den Klimatyp „Heißes Steppenklima“, während Miami (Vereinigte Staaten) den Klimatyp „Tropisches Savannenklima“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Marrakesch und Miami gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Miami ist im Jahresmittel um 5,7 °C wärmer als Marrakesch: 24,4 °C gegenüber 18,7 °C.
In Miami fällt mehr Niederschlag als in Marrakesch: 1.041 mm pro Jahr gegenüber 289 mm.
Marrakesch verzeichnet im Mittel 11,0 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 10,6 Stunden in Miami.
Marrakesch hat sich zwischen 1940 und 2025 um +2,3 °C erwärmt, Miami dagegen um +1,0 °C. Marrakesch erwärmt sich damit schneller als Miami. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Marrakesch verzeichnet im Mittel 114 heiße Tage (≥ 30 °C) und 1 Frosttage pro Jahr; Miami verzeichnet 45 und 0.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Marrakesch | Miami | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 18,7 °C | 24,4 °C | +5,7 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 25,7 °C | 26,7 °C | +1,0 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 12,5 °C | 22,3 °C | +9,8 °C |
| Jahresniederschlag | 289 mm | 1.041 mm | +752 mm |
| Sonnenschein / Tag | 11,0 Std. | 10,6 Std. | -0,4 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 114 T/Jahr | 45 T/Jahr | -69 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 1 T/Jahr | 0 T/Jahr | vernachlässigbar |
| Regentage (≥ 1 mm) | 54 T/Jahr | 162 T/Jahr | +108 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 62 % | 75 % | +13 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 13,7 km/h | 21,3 km/h | +7,6 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.