Marrakesch oder Porto: Welches Klima?
Marrakesch (Marokko) hat den Klimatyp „Heißes Steppenklima“, während Porto (Portugal) den Klimatyp „Mediterranes Klima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Marrakesch und Porto gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Marrakesch ist im Jahresmittel um 3,9 °C wärmer als Porto: 18,7 °C gegenüber 14,8 °C.
In Porto fällt mehr Niederschlag als in Marrakesch: 1.278 mm pro Jahr gegenüber 289 mm.
Marrakesch verzeichnet im Mittel 11,0 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 10,0 Stunden in Porto.
Marrakesch hat sich zwischen 1940 und 2025 um +2,3 °C erwärmt, Porto dagegen um +1,3 °C. Marrakesch erwärmt sich damit schneller als Porto. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Marrakesch verzeichnet im Mittel 114 heiße Tage (≥ 30 °C) und 1 Frosttage pro Jahr; Porto verzeichnet 11 und 1.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Marrakesch | Porto | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 18,7 °C | 14,8 °C | -3,9 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 25,7 °C | 18,5 °C | -7,2 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 12,5 °C | 11,5 °C | -1,0 °C |
| Jahresniederschlag | 289 mm | 1.278 mm | +989 mm |
| Sonnenschein / Tag | 11,0 Std. | 10,0 Std. | -1,0 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 114 T/Jahr | 11 T/Jahr | -103 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 1 T/Jahr | 1 T/Jahr | vernachlässigbar |
| Regentage (≥ 1 mm) | 54 T/Jahr | 120 T/Jahr | +66 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 62 % | 79 % | +17 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 13,7 km/h | 17,4 km/h | +3,7 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.