Marseille oder New York City: Welches Klima?
Marseille (Frankreich) hat den Klimatyp „Mediterranes Klima mit heißem Sommer“, während New York City (Vereinigte Staaten) den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit heißem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Marseille und New York City gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Marseille ist im Jahresmittel um 2,7 °C wärmer als New York City: 14,8 °C gegenüber 12,1 °C.
In New York City fällt mehr Niederschlag als in Marseille: 1.098 mm pro Jahr gegenüber 657 mm.
Marseille verzeichnet im Mittel 10,4 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 8,8 Stunden in New York City.
Marseille und New York City erwärmen sich gleich schnell: jeweils rund +1,8 °C zwischen 1940 und 2025.
Marseille verzeichnet im Mittel 1 heiße Tage (≥ 30 °C) und 3 Frosttage pro Jahr; New York City verzeichnet 20 und 75.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Marseille | New York City | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 14,8 °C | 12,1 °C | -2,7 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 17,3 °C | 15,7 °C | -1,6 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 12,5 °C | 8,6 °C | -3,9 °C |
| Jahresniederschlag | 657 mm | 1.098 mm | +441 mm |
| Sonnenschein / Tag | 10,4 Std. | 8,8 Std. | -1,6 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 1 T/Jahr | 20 T/Jahr | +19 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 3 T/Jahr | 75 T/Jahr | +72 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 78 T/Jahr | 118 T/Jahr | +40 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 74 % | 71 % | -3 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 25,5 km/h | 17,4 km/h | -8,1 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.