Mexiko-Stadt oder Porto: Welches Klima?
Mexiko-Stadt (Mexiko) hat den Klimatyp „Gemäßigtes Seeklima“, während Porto (Portugal) den Klimatyp „Mediterranes Klima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Mexiko-Stadt und Porto gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Porto ist im Jahresmittel um 0,9 °C wärmer als Mexiko-Stadt: 14,8 °C gegenüber 13,9 °C.
In Porto fällt mehr Niederschlag als in Mexiko-Stadt: 1.278 mm pro Jahr gegenüber 909 mm.
Mexiko-Stadt verzeichnet im Mittel 10,5 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 10,0 Stunden in Porto.
Mexiko-Stadt hat sich zwischen 1940 und 2025 um +3,0 °C erwärmt, Porto dagegen um +1,3 °C. Mexiko-Stadt erwärmt sich damit schneller als Porto. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Mexiko-Stadt verzeichnet im Mittel 1 heiße Tage (≥ 30 °C) und 2 Frosttage pro Jahr; Porto verzeichnet 11 und 1.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Mexiko-Stadt | Porto | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 13,9 °C | 14,8 °C | +0,9 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 20,9 °C | 18,5 °C | -2,4 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 8,0 °C | 11,5 °C | +3,5 °C |
| Jahresniederschlag | 909 mm | 1.278 mm | +369 mm |
| Sonnenschein / Tag | 10,5 Std. | 10,0 Std. | -0,5 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 1 T/Jahr | 11 T/Jahr | +10 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 2 T/Jahr | 1 T/Jahr | vernachlässigbar |
| Regentage (≥ 1 mm) | 139 T/Jahr | 120 T/Jahr | -19 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 67 % | 79 % | +12 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 12,1 km/h | 17,4 km/h | +5,3 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.