Mexiko-Stadt oder Rom: Welches Klima?
Mexiko-Stadt (Mexiko) hat den Klimatyp „Gemäßigtes Seeklima“, während Rom (Italien) den Klimatyp „Mediterranes Klima mit heißem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Mexiko-Stadt und Rom gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Rom ist im Jahresmittel um 1,3 °C wärmer als Mexiko-Stadt: 15,2 °C gegenüber 13,9 °C.
Mexiko-Stadt und Rom erhalten vergleichbare Jahresniederschläge, in der Größenordnung von 909 mm.
Mexiko-Stadt verzeichnet im Mittel 10,5 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 10,0 Stunden in Rom.
Mexiko-Stadt hat sich zwischen 1940 und 2025 um +3,0 °C erwärmt, Rom dagegen um +2,0 °C. Mexiko-Stadt erwärmt sich damit schneller als Rom. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Mexiko-Stadt verzeichnet im Mittel 1 heiße Tage (≥ 30 °C) und 2 Frosttage pro Jahr; Rom verzeichnet 43 und 17.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Mexiko-Stadt | Rom | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 13,9 °C | 15,2 °C | +1,3 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 20,9 °C | 20,1 °C | -0,8 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 8,0 °C | 10,7 °C | +2,7 °C |
| Jahresniederschlag | 909 mm | 860 mm | vernachlässigbar |
| Sonnenschein / Tag | 10,5 Std. | 10,0 Std. | -0,5 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 1 T/Jahr | 43 T/Jahr | +42 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 2 T/Jahr | 17 T/Jahr | +15 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 139 T/Jahr | 107 T/Jahr | -32 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 67 % | 74 % | +7 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 12,1 km/h | 13,8 km/h | vernachlässigbar |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.