Mexiko-Stadt oder Wien: Welches Klima?
Mexiko-Stadt (Mexiko) hat den Klimatyp „Gemäßigtes Seeklima“, während Wien (Österreich) den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Mexiko-Stadt und Wien gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Mexiko-Stadt ist im Jahresmittel um 4,0 °C wärmer als Wien: 13,9 °C gegenüber 9,9 °C.
In Mexiko-Stadt fällt mehr Niederschlag als in Wien: 909 mm pro Jahr gegenüber 639 mm.
Mexiko-Stadt verzeichnet im Mittel 10,5 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 8,3 Stunden in Wien.
Mexiko-Stadt hat sich zwischen 1940 und 2025 um +3,0 °C erwärmt, Wien dagegen um +2,4 °C. Mexiko-Stadt erwärmt sich damit schneller als Wien. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Mexiko-Stadt verzeichnet im Mittel 1 heiße Tage (≥ 30 °C) und 2 Frosttage pro Jahr; Wien verzeichnet 12 und 83.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Mexiko-Stadt | Wien | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 13,9 °C | 9,9 °C | -4,0 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 20,9 °C | 14,0 °C | -6,9 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 8,0 °C | 6,1 °C | -1,9 °C |
| Jahresniederschlag | 909 mm | 639 mm | -270 mm |
| Sonnenschein / Tag | 10,5 Std. | 8,3 Std. | -2,2 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 1 T/Jahr | 12 T/Jahr | +11 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 2 T/Jahr | 83 T/Jahr | +81 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 139 T/Jahr | 118 T/Jahr | -21 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 67 % | 74 % | +7 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 12,1 km/h | 18,3 km/h | +6,2 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.