München oder Valencia: Welches Klima?
München (Deutschland) hat den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“, während Valencia (Spanien) den Klimatyp „Kaltes Steppenklima“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für München und Valencia gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Valencia ist im Jahresmittel um 8,0 °C wärmer als München: 16,9 °C gegenüber 8,9 °C.
In München fällt mehr Niederschlag als in Valencia: 940 mm pro Jahr gegenüber 447 mm.
Valencia verzeichnet im Mittel 10,6 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 8,1 Stunden in München.
München und Valencia erwärmen sich gleich schnell: jeweils rund +2,4 °C zwischen 1940 und 2025.
München verzeichnet im Mittel 5 heiße Tage (≥ 30 °C) und 90 Frosttage pro Jahr; Valencia verzeichnet 34 und 1.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | München | Valencia | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 8,9 °C | 16,9 °C | +8,0 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 13,0 °C | 21,2 °C | +8,2 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 5,1 °C | 13,1 °C | +8,0 °C |
| Jahresniederschlag | 940 mm | 447 mm | -493 mm |
| Sonnenschein / Tag | 8,1 Std. | 10,6 Std. | +2,5 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 5 T/Jahr | 34 T/Jahr | +29 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 90 T/Jahr | 1 T/Jahr | -89 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 155 T/Jahr | 66 T/Jahr | -89 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 77 % | 69 % | -8 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 14,9 km/h | 16,4 km/h | vernachlässigbar |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.