München oder Zürich: Welches Klima?
München (Deutschland) hat den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“, während Zürich (Schweiz) den Klimatyp „Gemäßigtes Seeklima“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für München und Zürich gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
München und Zürich haben dieselbe mittlere Jahrestemperatur, etwa 8,9 °C: Der Unterschied zwischen beiden Städten ist zu gering, um ihn vom Rauschen der Daten zu unterscheiden.
In Zürich fällt mehr Niederschlag als in München: 1.375 mm pro Jahr gegenüber 940 mm.
Zürich verzeichnet im Mittel 8,6 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 8,1 Stunden in München.
München und Zürich erwärmen sich gleich schnell: jeweils rund +2,4 °C zwischen 1940 und 2025.
München verzeichnet im Mittel 5 heiße Tage (≥ 30 °C) und 90 Frosttage pro Jahr; Zürich verzeichnet 4 und 76.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | München | Zürich | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 8,9 °C | 9,3 °C | vernachlässigbar |
| Mittleres Tagesmaximum | 13,0 °C | 13,1 °C | vernachlässigbar |
| Mittleres Tagesminimum | 5,1 °C | 5,8 °C | +0,7 °C |
| Jahresniederschlag | 940 mm | 1.375 mm | +435 mm |
| Sonnenschein / Tag | 8,1 Std. | 8,6 Std. | +0,5 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 5 T/Jahr | 4 T/Jahr | vernachlässigbar |
| Frosttage (< 0 °C) | 90 T/Jahr | 76 T/Jahr | -14 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 155 T/Jahr | 171 T/Jahr | +16 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 77 % | 78 % | vernachlässigbar |
| Mittlerer Spitzenwind | 14,9 km/h | 9,4 km/h | -5,5 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.