New York City oder Porto: Welches Klima?
New York City (Vereinigte Staaten) hat den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit heißem Sommer“, während Porto (Portugal) den Klimatyp „Mediterranes Klima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für New York City und Porto gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Porto ist im Jahresmittel um 2,7 °C wärmer als New York City: 14,8 °C gegenüber 12,1 °C.
In Porto fällt mehr Niederschlag als in New York City: 1.278 mm pro Jahr gegenüber 1.098 mm.
Porto verzeichnet im Mittel 10,0 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 8,8 Stunden in New York City.
New York City hat sich zwischen 1940 und 2025 um +1,7 °C erwärmt, Porto dagegen um +1,3 °C. New York City erwärmt sich damit schneller als Porto. Beide Trends sind statistisch signifikant.
New York City verzeichnet im Mittel 20 heiße Tage (≥ 30 °C) und 75 Frosttage pro Jahr; Porto verzeichnet 11 und 1.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | New York City | Porto | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 12,1 °C | 14,8 °C | +2,7 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 15,7 °C | 18,5 °C | +2,8 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 8,6 °C | 11,5 °C | +2,9 °C |
| Jahresniederschlag | 1.098 mm | 1.278 mm | +180 mm |
| Sonnenschein / Tag | 8,8 Std. | 10,0 Std. | +1,2 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 20 T/Jahr | 11 T/Jahr | -9 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 75 T/Jahr | 1 T/Jahr | -74 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 118 T/Jahr | 120 T/Jahr | vernachlässigbar |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 71 % | 79 % | +8 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 17,4 km/h | 17,4 km/h | vernachlässigbar |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.