New York City oder Stockholm: Welches Klima?
New York City (Vereinigte Staaten) hat den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit heißem Sommer“, während Stockholm (Schweden) den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für New York City und Stockholm gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
New York City ist im Jahresmittel um 5,7 °C wärmer als Stockholm: 12,1 °C gegenüber 6,4 °C.
In New York City fällt mehr Niederschlag als in Stockholm: 1.098 mm pro Jahr gegenüber 562 mm.
New York City verzeichnet im Mittel 8,8 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 7,8 Stunden in Stockholm.
New York City und Stockholm erwärmen sich gleich schnell: jeweils rund +1,7 °C zwischen 1940 und 2025.
New York City verzeichnet im Mittel 20 heiße Tage (≥ 30 °C) und 75 Frosttage pro Jahr; Stockholm verzeichnet 0 und 118.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | New York City | Stockholm | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 12,1 °C | 6,4 °C | -5,7 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 15,7 °C | 9,3 °C | -6,4 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 8,6 °C | 3,5 °C | -5,1 °C |
| Jahresniederschlag | 1.098 mm | 562 mm | -536 mm |
| Sonnenschein / Tag | 8,8 Std. | 7,8 Std. | -1,0 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 20 T/Jahr | 0 T/Jahr | -20 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 75 T/Jahr | 118 T/Jahr | +43 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 118 T/Jahr | 117 T/Jahr | vernachlässigbar |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 71 % | 80 % | +9 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 17,4 km/h | 18,2 km/h | vernachlässigbar |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.