Porto oder Sevilla: Welches Klima?
Porto (Portugal) hat den Klimatyp „Mediterranes Klima mit warmem Sommer“, während Sevilla (Spanien) den Klimatyp „Mediterranes Klima mit heißem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Porto und Sevilla gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Sevilla ist im Jahresmittel um 3,6 °C wärmer als Porto: 18,4 °C gegenüber 14,8 °C.
In Porto fällt mehr Niederschlag als in Sevilla: 1.278 mm pro Jahr gegenüber 488 mm.
Sevilla verzeichnet im Mittel 10,5 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 10,0 Stunden in Porto.
Porto und Sevilla erwärmen sich gleich schnell: jeweils rund +1,3 °C zwischen 1940 und 2025.
Porto verzeichnet im Mittel 11 heiße Tage (≥ 30 °C) und 1 Frosttage pro Jahr; Sevilla verzeichnet 102 und 2.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Porto | Sevilla | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 14,8 °C | 18,4 °C | +3,6 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 18,5 °C | 24,1 °C | +5,6 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 11,5 °C | 13,0 °C | +1,5 °C |
| Jahresniederschlag | 1.278 mm | 488 mm | -790 mm |
| Sonnenschein / Tag | 10,0 Std. | 10,5 Std. | +0,5 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 11 T/Jahr | 102 T/Jahr | +91 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 1 T/Jahr | 2 T/Jahr | vernachlässigbar |
| Regentage (≥ 1 mm) | 120 T/Jahr | 59 T/Jahr | -61 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 79 % | 63 % | -16 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 17,4 km/h | 14,5 km/h | vernachlässigbar |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.