Rio de Janeiro oder Rom: Welches Klima?
Rio de Janeiro (Brasilien) hat den Klimatyp „Tropisches Monsunklima“, während Rom (Italien) den Klimatyp „Mediterranes Klima mit heißem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Rio de Janeiro und Rom gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Rio de Janeiro ist im Jahresmittel um 8,2 °C wärmer als Rom: 23,4 °C gegenüber 15,2 °C.
In Rio de Janeiro fällt mehr Niederschlag als in Rom: 1.270 mm pro Jahr gegenüber 860 mm.
Rom verzeichnet im Mittel 10,0 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 9,6 Stunden in Rio de Janeiro.
Rom hat sich zwischen 1940 und 2025 um +2,0 °C erwärmt, Rio de Janeiro dagegen um +1,5 °C. Rom erwärmt sich damit schneller als Rio de Janeiro. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Rio de Janeiro verzeichnet im Mittel 57 heiße Tage (≥ 30 °C) und 0 Frosttage pro Jahr; Rom verzeichnet 43 und 17.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Rio de Janeiro | Rom | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 23,4 °C | 15,2 °C | -8,2 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 26,5 °C | 20,1 °C | -6,4 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 20,9 °C | 10,7 °C | -10,2 °C |
| Jahresniederschlag | 1.270 mm | 860 mm | -410 mm |
| Sonnenschein / Tag | 9,6 Std. | 10,0 Std. | +0,4 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 57 T/Jahr | 43 T/Jahr | -14 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 0 T/Jahr | 17 T/Jahr | +17 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 157 T/Jahr | 107 T/Jahr | -50 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 81 % | 74 % | -7 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 16,9 km/h | 13,8 km/h | -3,1 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.