Rio de Janeiro oder Tokio: Welches Klima?
Rio de Janeiro (Brasilien) hat den Klimatyp „Tropisches Monsunklima“, während Tokio (Japan) den Klimatyp „Feuchtes Subtropenklima“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Rio de Janeiro und Tokio gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Rio de Janeiro ist im Jahresmittel um 8,1 °C wärmer als Tokio: 23,4 °C gegenüber 15,3 °C.
In Tokio fällt mehr Niederschlag als in Rio de Janeiro: 1.376 mm pro Jahr gegenüber 1.270 mm.
Rio de Janeiro verzeichnet im Mittel 9,6 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 8,2 Stunden in Tokio.
Tokio hat sich zwischen 1940 und 2025 um +2,2 °C erwärmt, Rio de Janeiro dagegen um +1,5 °C. Tokio erwärmt sich damit schneller als Rio de Janeiro. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Rio de Janeiro verzeichnet im Mittel 57 heiße Tage (≥ 30 °C) und 0 Frosttage pro Jahr; Tokio verzeichnet 36 und 34.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Rio de Janeiro | Tokio | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 23,4 °C | 15,3 °C | -8,1 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 26,5 °C | 19,1 °C | -7,4 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 20,9 °C | 12,0 °C | -8,9 °C |
| Jahresniederschlag | 1.270 mm | 1.376 mm | +106 mm |
| Sonnenschein / Tag | 9,6 Std. | 8,2 Std. | -1,4 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 57 T/Jahr | 36 T/Jahr | -21 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 0 T/Jahr | 34 T/Jahr | +34 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 157 T/Jahr | 134 T/Jahr | -23 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 81 % | 74 % | -7 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 16,9 km/h | 19,9 km/h | +3,0 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.