Stockholm oder Sydney: Welches Klima?
Stockholm (Schweden) hat den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“, während Sydney (Australien) den Klimatyp „Gemäßigtes Seeklima“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Stockholm und Sydney gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Sydney ist im Jahresmittel um 11,3 °C wärmer als Stockholm: 17,7 °C gegenüber 6,4 °C.
In Sydney fällt mehr Niederschlag als in Stockholm: 892 mm pro Jahr gegenüber 562 mm.
Sydney verzeichnet im Mittel 10,2 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 7,8 Stunden in Stockholm.
Stockholm hat sich zwischen 1940 und 2025 um +1,9 °C erwärmt, Sydney dagegen um +1,2 °C. Stockholm erwärmt sich damit schneller als Sydney. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Stockholm verzeichnet im Mittel 0 heiße Tage (≥ 30 °C) und 118 Frosttage pro Jahr; Sydney verzeichnet 2 und 0.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Stockholm | Sydney | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 6,4 °C | 17,7 °C | +11,3 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 9,3 °C | 20,1 °C | +10,8 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 3,5 °C | 15,5 °C | +12,0 °C |
| Jahresniederschlag | 562 mm | 892 mm | +330 mm |
| Sonnenschein / Tag | 7,8 Std. | 10,2 Std. | +2,4 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 0 T/Jahr | 2 T/Jahr | vernachlässigbar |
| Frosttage (< 0 °C) | 118 T/Jahr | 0 T/Jahr | -118 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 117 T/Jahr | 116 T/Jahr | vernachlässigbar |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 80 % | 72 % | -8 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 18,2 km/h | 25,9 km/h | +7,7 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.