Stockholm oder Wien: Welches Klima?
Stockholm (Schweden) hat den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“, während Wien (Österreich) den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Stockholm und Wien gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Wien ist im Jahresmittel um 3,5 °C wärmer als Stockholm: 9,9 °C gegenüber 6,4 °C.
In Wien fällt mehr Niederschlag als in Stockholm: 639 mm pro Jahr gegenüber 562 mm.
Wien verzeichnet im Mittel 8,3 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 7,8 Stunden in Stockholm.
Wien hat sich zwischen 1940 und 2025 um +2,4 °C erwärmt, Stockholm dagegen um +1,9 °C. Wien erwärmt sich damit schneller als Stockholm. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Stockholm verzeichnet im Mittel 0 heiße Tage (≥ 30 °C) und 118 Frosttage pro Jahr; Wien verzeichnet 12 und 83.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Stockholm | Wien | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 6,4 °C | 9,9 °C | +3,5 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 9,3 °C | 14,0 °C | +4,7 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 3,5 °C | 6,1 °C | +2,6 °C |
| Jahresniederschlag | 562 mm | 639 mm | +77 mm |
| Sonnenschein / Tag | 7,8 Std. | 8,3 Std. | +0,5 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 0 T/Jahr | 12 T/Jahr | +12 T/Jahr |
| Frosttage (< 0 °C) | 118 T/Jahr | 83 T/Jahr | -35 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 117 T/Jahr | 118 T/Jahr | vernachlässigbar |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 80 % | 74 % | -6 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 18,2 km/h | 18,3 km/h | vernachlässigbar |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.