Sydney oder Warschau: Welches Klima?
Sydney (Australien) hat den Klimatyp „Gemäßigtes Seeklima“, während Warschau (Polen) den Klimatyp „Feuchtes Kontinentalklima mit warmem Sommer“ hat — nach der Klassifikation von Köppen-Geiger.
Die hier verglichenen Werte sind Klimanormalen, berechnet über 86 vollständige Kalenderjahre von 1940 bis 2025 auf Grundlage der ERA5-Reanalysen des Copernicus-Programms. Für Sydney und Warschau gelten dieselbe Methode und derselbe Zeitraum.
Sydney ist im Jahresmittel um 9,3 °C wärmer als Warschau: 17,7 °C gegenüber 8,4 °C.
In Sydney fällt mehr Niederschlag als in Warschau: 892 mm pro Jahr gegenüber 638 mm.
Sydney verzeichnet im Mittel 10,2 Sonnenstunden pro Tag, gegenüber 7,2 Stunden in Warschau.
Warschau hat sich zwischen 1940 und 2025 um +2,4 °C erwärmt, Sydney dagegen um +1,2 °C. Warschau erwärmt sich damit schneller als Sydney. Beide Trends sind statistisch signifikant.
Sydney verzeichnet im Mittel 2 heiße Tage (≥ 30 °C) und 0 Frosttage pro Jahr; Warschau verzeichnet 5 und 99.
Daten aus den ERA5-Reanalysen (Copernicus Climate Change Service), weiterverbreitet unter der Lizenz CC-BY 4.0. Die Klimanormalen werden bei jeder Aktualisierung des Archivs neu berechnet.
| Indikator | Sydney | Warschau | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mittlere Tagestemperatur | 17,7 °C | 8,4 °C | -9,3 °C |
| Mittleres Tagesmaximum | 20,1 °C | 12,0 °C | -8,1 °C |
| Mittleres Tagesminimum | 15,5 °C | 4,7 °C | -10,8 °C |
| Jahresniederschlag | 892 mm | 638 mm | -254 mm |
| Sonnenschein / Tag | 10,2 Std. | 7,2 Std. | -3,0 Std. |
| Heiße Tage (≥ 30 °C) | 2 T/Jahr | 5 T/Jahr | vernachlässigbar |
| Frosttage (< 0 °C) | 0 T/Jahr | 99 T/Jahr | +99 T/Jahr |
| Regentage (≥ 1 mm) | 116 T/Jahr | 131 T/Jahr | +15 T/Jahr |
| Mittlere relative Luftfeuchte | 72 % | 78 % | +6 % |
| Mittlerer Spitzenwind | 25,9 km/h | 17,4 km/h | -8,5 km/h |
Eine Differenz wird nur dann angegeben, wenn sie die Auflösung der Daten übersteigt. ERA5 ist eine Reanalyse auf einem Gitter von etwa 31 km: Zwei nahe beieinander liegende Städte fallen oft in dieselbe Zelle, und unterhalb eines halben Grades liest man das Gitter, nicht das Klima.